Vereinsgeschichte

Das ganze begann am 19. März 1958. Ein Haufen Fußballbegeisterter  junger Leute schloss sich  zu einer Mannschaft zusammen. Betreut wurden sie von Siegfried Moll und Berthold Hirt. Nach einjähriger Vorbereitungszeit nahm man 1959 an den Spielen der Verbandsrunden teil. 1960 nahm die Mannschaft erstmals an einem Pokalturnier in Heudorf teil. Es lief nicht so gut, dafür aber gleich im zweiten Anlauf beim Turnier in Emmingen. Gegen Welschingen holte man durch Losentscheid den Pokalsieg, da das Endspiel trotz Verlängerung unentschieden endete. Es sollte allerdings für über ein Jahrzehnt der erste und letzte Pokalsieg sein. Erst 1974 in Moos wurde wieder ein 1. Platz belegt, dem aber dann in gewissen Abständen weitere Turniersiege folgten. Auch veranstaltete der RSV sein erstes eigenes Turnier.
Nach anfänglicher Begeisterung und gutem Trainingsbesuch, kriselte es im Herbst 1962 erstmals innerhalb der Mannschaft. Nur den Vermittlungskünsten von Karl Martin aus Stockach war es zu verdanken, dass die Mannschaft nicht mitten in der Runde zurückgezogen wurde. Doch ein Jahr später war es soweit. Die Mannschaft musste aus der Verbandsrunde zurückgezogen werden. Nachdem 1964 wieder gespielt wurde, musste 1965 zum zweiten Mal für ein Jahr pausiert werden. Es mangelte einfach an Spielern, zudem mussten von den verfügbaren noch ein paar den Wehrdienst ableisten.

Fußballerisch war bei der Mannschaft bis Anfang 70er Jahre keine Aufwärtsentwicklung spürbar. Ein echter Trainer stand nicht zur Verfügung, das Training wurde meistens von einem Spieler geleitet und war zudem noch schlecht besucht. Erst mit dem Spielertrainer Werner Witwen aus Engen nahm die Mannschaft soviel spielerisches Format an, dass sie nach und nach zu einer Spitzenmannschaft in der C-Klasse mauserte. In entscheidenden Spielen fehlte ihr aber noch das entsprechende Durchsetzungsvermögen.

Schon relativ früh erkannte man in der Vereinsführung, auch durch die Erfahrungen der früheren Jahr gewarnt, dass eine solide Jugendarbeit unverlässliche Vorraussetzung für das Weiterbestehen der aktiven Mannschaft ist. Bereits 1963 stellte Lehrer Gloger eine Schülermannschaft auf, die aber nie um Punkte spielte. Im März 1969 wurde dann eine C-Jugend gegründet, die im Herbst in die Runde einstieg. Unter ihrem ersten Trainer und Betreuer Klemens Moll konnte sie bereits in der Vorrunde gute Erfolge erzielen. Ein Jahr darauf, am 12. Juli 1970 wurde eine A- Jugend gegründet. Ihre ersten Betreuer waren Sigwart Joos und Willi Braun. 1975 übernahm Werner Joos die C-Jugend und Helmut Specker die A-Jugend als Betreuer und Trainer. Die A-Jugend beteiligte sich seither an fünf Pokalturnieren wobei sie eines davon, 1976 in Eigeltingen, gewann. Bei den Hallenturnieren in Allmansdorf konnte sie auch beachtliche Plätze belegen. Von 1977 bis 1979 wurde ein Jugendzeltlager in Aulfingen durchgeführt.

Werner Joos oblag 1983 als Jugendleiter die Verantwortung im gesamten Jugendbereich. Seine vorbildliche Arbeit war über den Verein hinaus bekannt. Seit 1981 bildet der RSV Honstetten zusammen mit dem SV Heudorf Jugendspielgemeinschaften, da es wegen geburtenschwachen Jahrgängen schwieriger wurde eigene Mannschaften zu bilden.

Eine Reihe von Jahren pflegte der RSV Honstetten sportliche Kontakte zu weiter entfernten Fußballclubs. So war der SV Jahn Stuttgart an Pfingsten 1970 in Honstetten. Im folgenden Jahr kam es zu einer sportlichen Begegnung mit dem SV Bergl aus Schweinfurt. 1973 konnte die Mannschaft des TUS Mannheim-Neckarau auf dem  Hochensportplatz begrüßt werden. Die Gastvereine fühlten sich in Honstetten sehr wohl.

1977 waren soviel Spieler vorhanden, dass eine 2. Mannschaft gegründet werden konnte. Sie ist für den Verein schon deshalb wertvoll, weil sie die 1. Mannschaft immer ergänzen kann. Dem Verein gehören weiter an: Seit 1969 eine Alt-Herren Mannschaft; seit 1970  die Betriebsmannschaft der Firma Möbel Stumpp, seit 1978 die Damengynastikgruppen aus Honstetten und Reute.

Pünktlich zum 25-jährigen Vereinsjubiläum im Jahre 1983 schaffte die 1. Mannschaft erstmals in der Vereinsgeschichte den Aufstieg in die Kreisklasse A. Es durfte allerdings bis zum letzten Spieltag gezittert werden. Der SV Hindelwangen wurde auf eigenem Platz mit 4:3 Toren geschlagen. Leider konnte man aufgrund vieler Verletzungen die Klasse nicht halten und stieg nach einer Saison wieder zurück in die Kreisliga B ab.

Erst die Gründung einer Spielgemeinschaft im Jahre 1995 sollte wieder einen sportlichen Aufschwung bewirken. Bis dahin hielt man sich über die Jahre in der Kreisliga B im vorderen Mittelfeld.